Steigende Renditen von Staatsanleihen stellen die größte Bedrohung für Aktien seit 2008 dar
Die 3-Monats-Korrelation zwischen der 10-jährigen Treasury-Rendite und dem S&P 500 hat -0,62 erreicht, den negativsten Wert seit mindestens 15 Jahren, was bedeutet, dass Aktien fallen, wenn die Renditen steigen.
Die Korrelation zwischen der 10-jährigen Treasury-Rendite und dem S&P 500 hat ihren negativsten Stand seit mindestens 15 Jahren erreicht. Ein Wert von -0,62 bedeutet, dass Aktien jetzt fallen, wenn die Renditen steigen, und umgekehrt. Dies ist eine deutliche Veränderung gegenüber dem Bärenmarkt 2022, in dem die Korrelation nie -0,50 überschritt.
In der Zeit nach der Finanzkrise 2008 bewegten sich Renditen und Aktien gemeinsam, gestützt durch Wirtschaftswachstum und starke Gewinnerwartungen. Heute spiegeln steigende Renditen eher steigende Inflationsängste als Wachstumsoptimismus wider, was die Aktienbewertungen belastet, anstatt wirtschaftliche Stärke zu signalisieren.
Der Anleihemarkt ist nun das wichtigste zu beachtende Signal, da die aktuelle Renditebewegung als Gegenwind für Aktien wirkt.
Source: The Kobeissi Letter