Rabobank: Inflationsrisiken im Euroraum steigen aufgrund des Energieschocks
Rabobank warnt, dass die erneuten Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran die Inflationsrisiken im Euroraum nach oben getrieben haben. Der weichere vorläufige VPI im Juni könnte der EZB im Juli etwas Spielraum verschaffen, aber der frühere Rückgang der Energiepreise hat sich umgekehrt, was auf stärkere Werte in der Zukunft hindeutet.
Rabobank-Analyst Bas van Geffen hat gewarnt, dass die erneuten Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran die Inflationsrisiken im Euroraum nach oben verschieben. Der Rückgang der Energiepreise, der die Preisdruck zu Jahresbeginn gedämpft hatte, hat sich umgekehrt und droht, die Gesamtinflation hoch zu halten.
Die vorläufige VPI-Schätzung für Juni fiel weicher aus als erwartet, was der Europäischen Zentralbank auf ihrer Juli-Sitzung etwas Luft verschaffen könnte. Da die Energiepreise nun jedoch deutlich steigen, dürften die folgenden Inflationsdaten stärker ausfallen. Die Bank sieht eine Verschiebung des Risikogleichgewichts, was die Aufgabe der EZB, die Inflation wieder auf das Zielniveau zu bringen, erschwert.
Source: FXStreet Forex News