Quantencomputing unterstützt Argumente für US-Industriepolitik, sagen Ökonomen
Die Kolumnisten des Economist argumentieren, dass Quantencomputing ein einzigartiges Gebiet ist, das frühe staatliche Eingriffe der USA rechtfertigt, da es noch an kommerziellen Produkten und dominanten Architekturen mangelt.
Die Kolumnisten Joshua Soffer und Chris Miller von The Economist argumentieren, dass Quantencomputing ein überzeugendes Argument für eine gezielte US-Industriepolitik darstellt. Sie stellen dies anderen Technologien wie Drohnen, Batterien oder der Verarbeitung seltener Erden gegenüber, bei denen die Regierung Märkte durch Beschaffung, Regulierung oder verbündete Lieferanten unterstützen kann.
Beim Quantencomputing gibt es jedoch nur wenige kommerzielle Produkte, keine einzelne Architektur dominiert und die Lieferketten sind noch nicht ausgereift. Dies macht frühe staatliche Eingriffe vertretbar, bevor Abhängigkeiten verfestigt werden, so die Autoren.
Der Artikel unterstreicht eine breitere Debatte über staatliche Investitionen in Technologieunternehmen und die Notwendigkeit klarer Regeln.
Source: ForkLog