Einer von drei US-Männern über 20 Jahren ist nicht erwerbstätig
Rund ein Drittel der amerikanischen Männer ab 20 Jahren ist weder erwerbstätig noch aktiv auf Arbeitssuche, was einen langfristigen Anstieg der Nichterwerbsbeteiligung widerspiegelt und wirtschaftliche Debatten ausgelöst hat.
Neue Daten zeigen, dass etwa einer von drei US-Männern ab 20 Jahren nicht am Arbeitsmarkt teilnimmt – das heißt, sie sind weder erwerbstätig noch aktiv auf Arbeitssuche. Dies setzt einen jahrzehntelangen Trend zu geringerer Erwerbsbeteiligung bei Männern im Haupterwerbsalter und älteren Männern fort.
Experten führen den Rückgang auf mehrere Faktoren zurück, darunter steigende Invaliditätsansprüche, Betreuungsaufgaben, gestiegene Einschulungszahlen, frühere Verrentung und strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft, die die Chancen für geringer qualifizierte Arbeitskräfte verringert haben. Der Trend hat die Diskussionen unter Politikern über die Ursachen und Folgen eines schrumpfenden Arbeitskräfteangebots intensiviert.
Während die Schlagzeilenzahl in den letzten Jahren relativ stabil geblieben ist, hat der zugrunde liegende Wandel Auswirkungen auf das langfristige Wirtschaftswachstum, die Steuereinnahmen und die Sozialprogramme. Die Debatte unterstreicht die breiteren Herausforderungen, denen sich der US-Arbeitsmarkt jenseits der konjunkturellen Arbeitslosigkeit gegenübersieht.
Source: First Squawk