Öl bleibt hinter historischen Schocks zurück trotz 14% Angebotsverlust – SocGen
Analysten der Societe Generale sagen, dass die Ölpreise im Vergleich zu früheren Angebotsstörungen unterdurchschnittlich abgeschnitten haben, obwohl das globale Rohölangebot um 14% zurückgegangen ist, was auf ein engeres Marktgleichgewicht hindeutet, das sich im aktuellen gedämpften Preisanstieg nicht vollständig widerspiegelt.
Laut den Societe Generale-Analysten Michael Haigh und Jeremy Sellem sind die Ölpreise nicht so stark gestiegen wie bei vergleichbaren historischen Angebotsschocks. Sie verweisen auf eine Reduzierung der globalen Rohölproduktion um 14% als Beleg dafür, dass sich das zugrunde liegende Angebots-Nachfrage-Gleichgewicht deutlich verschärft hat.
Die gedämpfte Preisreaktion überdeckt nach Ansicht der Analysten ein engeres Gleichgewicht, was darauf hindeutet, dass die aktuellen Bewertungen den Angebotsverlust möglicherweise nicht vollständig berücksichtigen. Die Einschätzung der Bank legt nahe, dass weiteres Aufwärtspotenzial gerechtfertigt sein könnte, wenn die Angebotsstörung anhält oder sich verschärft.
Source: FXStreet Forex News