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Preise
macroJun 22, 2026, 7:10 PM

Ölpreise geben nach, da geopolitische Prämie schwindet und Überangebotsängste wachsen

Die Rohölpreise fallen weiter, da der Markt seinen Fokus von den Risiken des Nahostkonflikts auf globale Überangebotssorgen verlagert. Fortschritte in den US-Iran-Gesprächen und schwache Nachfrage aus China verstärken die pessimistische Stimmung.

CLCO

Die Ölpreise sinken, da sich die Marktaufmerksamkeit von geopolitischen Risiken im Nahen Osten auf wachsende Anzeichen eines Überangebots verlagert. Eine geopolitische Risikoprämie, die in die Rohölpreise eingepreist war, schwindet rapide, und Analysten werden zunehmend pessimistischer gegenüber dem Rohstoff.

Fortschritte in den US-Iran-Verhandlungen und eine Zunahme des Tankerverkehrs durch die Straße von Hormus haben die Ängste vor größeren Versorgungsunterbrechungen gemildert. Einige Strategen sehen nun die Möglichkeit, dass WTI-Rohöl auf etwa 60 Dollar pro Barrel fällt, wenn sich die Angebotsbedingungen weiter verbessern.

Auf der Nachfrageseite bleibt das globale Wachstum schwächer als erwartet, insbesondere in China, wo die Rohölimporte und der Verbrauch von Kraftstoffen nachgelassen haben. Hedgefonds haben ihre bullischen Positionen in Brent-Rohöl reduziert und bauen Leerverkäufe auf, während die Optionsmärkte zunehmend ein „Ölschwemme“-Szenario einpreisen.

Source: First Squawk