NBC: EZB-Hawkishness kann Euro nicht stützen, da Spreads Gewinne begrenzen
Strategen der National Bank of Canada stellen fest, dass der Euro im Juni trotz einer restriktiveren EZB auf etwa 1,13 fiel, was darauf hindeutet, dass EUR/USD weiterhin von relativen Spreads getrieben wird.
Strategen der National Bank of Canada (NBC) heben hervor, dass der Euro im Juni auf nahe des Niveaus von 1,13 gefallen ist, obwohl die Europäische Zentralbank eine restriktivere Haltung eingenommen hat. Diese Kursentwicklung unterstreicht, dass EUR/USD weiterhin von relativen Renditeunterschieden beeinflusst wird und nicht allein von der Rhetorik der Zentralbank.
Die Analysten Stéfane Marion und Kyle Dahms sind der Ansicht, dass die begrenzte Wirkung der EZB-Restriktivität breitere Marktdynamiken widerspiegelt, bei denen die Spreads zwischen europäischen und US-amerikanischen Anleiherenditen ein wichtiger Treiber bleiben. Die Schwäche des Euro hält an, trotz Signalen einer geldpolitischen Straffung durch die EZB.
Source: FXStreet Forex News