Tägliches Rebalancing von gehebelten ETFs erreicht Rekord von 50 Milliarden US-Dollar und verstärkt die Volatilität
Die tägliche Rebalancing-Aktivität bei US-amerikanischen gehebelten Aktien-ETFs hat einen Rekord von 50 Milliarden US-Dollar erreicht, was einer Vervierfachung seit Anfang 2026 entspricht und 1,6 % des S&P-500-Futures-Volumens ausmacht, wodurch Marktbewegungen in beide Richtungen potenziell verstärkt werden.
Die tägliche Rebalancing-Aktivität von US-amerikanischen gehebelten Aktien-ETFs ist laut aktuellen Daten auf einen Rekord von 50 Milliarden US-Dollar gestiegen. Diese Zahl hat sich seit Anfang 2026 mehr als vervierfacht, was das schnelle Wachstum dieser Produkte widerspiegelt.
Gehebelte ETFs sind verpflichtet, täglich ein Rebalancing durchzuführen, um ihre angestrebten Hebelverhältnisse beizubehalten. Das bedeutet, dass sie nach Marktsteigerungen das Engagement erhöhen und nach Marktrückgängen reduzieren müssen. Diese Mechanik erzeugt einen sich selbst verstärkenden Kreislauf, der sowohl Aufwärts- als auch Abwärtsbewegungen verstärken kann.
Das Rebalancing macht nun 1,60 % des S&P-500-Futures-Volumens aus und übertrifft den Höchststand von 2020–2024 um 200 %. Das Ausmaß dieser Ströme deutet darauf hin, dass gehebelte ETFs zu einer bedeutenden Kraft geworden sind, die in der Lage ist, die Marktvolatilität zu verstärken.
Source: The Kobeissi Letter