Korea-Chip-Crash offenbart das gehebelte Risiko von Kryptowährungen
Die südkoreanischen Chip-Aktien Samsung und SK Hynix stürzten um über 12 % ab, was eine schnelle Auflösung gehebelter ETFs auslöste, die seit Mai 9,1 Milliarden US-Dollar eingesammelt haben, von denen 92 % von Privatanlegern gehalten werden. Der Gouverneur der FSS räumte ein, dass die Aufsicht zu spät gekommen sei. Das gleiche Privatkapital treibt nun eine negative Kimchi-Prämie (-1 %) bei einem Bitcoin-Kurs von 62.400 US-Dollar an, was darauf hindeutet, dass der Chip-Ausverkauf auf den Kryptomärkten lastet.
Südkoreas Halbleitersektor erlitt einen schweren Ausverkauf, wobei Samsung um 12,31 % und SK Hynix um 12,47 % fielen. Der Einbruch hat die Auflösung gehebelter ETFs beschleunigt, die seit Mai Zuflüsse in Höhe von 9,1 Milliarden US-Dollar angehäuft haben, die überwiegend (92 %) von Privatanlegern gehalten werden. Der Gouverneur der Finanzaufsichtsbehörde (FSS), Lee Chan-jin, räumte ein, dass die regulatorische Aufsicht zu spät kam, um den Aufbau zu verhindern.
Das gleiche Privatkapital, das den Chip-Aufschwung befeuerte, ist auch ein Treiber der berühmten koreanischen Kimchi-Prämie – der Differenz zwischen Kryptopreisen an inländischen Börsen und globalen Durchschnittswerten. Die Prämie ist auf -1 % gekippt, was auf Verkaufsdruck hindeutet, während Bitcoin bei 62.400 US-Dollar gehandelt wird. Dieser Zusammenhang legt nahe, dass der Stimmungswandel bei Aktien direkt in digitale Vermögenswerte übergeht.
Mit Blick auf die Zukunft stehen in den kommenden Tagen weitere Gewinnberichte aus den Bereichen KI und Halbleiter an. Sollten diese Berichte eine schwache Nachfrage offenbaren, könnte dies einen mittelfristigen Höhepunkt für den Technologiesektor markieren und die derzeitige Korrektur sowohl bei Aktien als auch bei Kryptowährungen verschärfen.
Source: Cointelegraph