Japanischer Yen erreicht schwächsten Stand gegenüber USD seit Juli 2024, Interventionsrisiko steigt
USD/JPY stieg auf 161.46, ein Niveau, das seit dem Jahreshoch 2024 von 161.99 nicht mehr gesehen wurde, während die hawkishe Rhetorik der Fed und steigende US-Renditen den Yen weiter unter Druck setzen. Die Bewegung rückt das Interventionsrisiko für den Yen wieder in den Fokus.
Der japanische Yen fiel auf seinen schwächsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit fast zwei Jahren, wobei USD/JPY mit 161.46 nur knapp unter dem Juli-2024-Hoch von 161.99 lag. Der Rückgang setzte sich fort, da die Federal Reserve eine hawkishe Haltung beibehielt und die US-Renditen sprangen, wodurch sich die Zinsdifferenz zugunsten des Dollars vergrößerte.
Händler sind nun wegen einer möglichen Intervention japanischer Behörden in Alarmbereitschaft, die bereits früher eingegriffen haben, um den Yen zu stützen, wenn die Bewegungen zu schnell wurden. Der aktuelle Rückgang folgt einem Muster der Yen-Schwäche, das seit Anfang 2024 anhält, angetrieben durch die Zurückhaltung der Bank of Japan, die Zinsen aggressiv anzuheben, während die Fed an ihrer straffen Politik festhält.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notierte USD/JPY fest im positiven Bereich, ohne unmittelbare Anzeichen einer Umkehr. Die Entwicklung des Paares wird wahrscheinlich von den kommenden US-Daten und etwaigen verbalen Gegenmaßnahmen aus Tokio abhängen.
Source: FXStreet Forex News