Margin-Käufe japanischer Privatanleger erreichen 30-Jahres-Hoch an der Tokioter Börse
Die Margin-Käufe an der Tokioter Börse stiegen auf rund 6,5 Billionen Yen (40 Milliarden US-Dollar) und erreichten damit ein Niveau, das seit 1994 nicht mehr gesehen wurde. Das Margenverhältnis stieg auf 6–8, weit über dem 10-Jahres-Durchschnitt von 4, was auf eine aggressive optimistische Positionierung japanischer Privatanleger hindeutet.
Japanische Privatanleger haben ihre gehebelten Aktienwetten verstärkt, wobei die Margin-Käufe an der Tokioter Börse auf etwa 6,5 Billionen Yen (40 Milliarden US-Dollar) gestiegen sind. Die Werte erreichten kürzlich ihren höchsten Stand seit 1994.
Das Margenverhältnis – ein Maß für gehebelte Positionen – ist auf 6–8 gestiegen, deutlich über dem 10-Jahres-Durchschnitt von etwa 4, was auf eine zunehmend aggressive optimistische Stimmung hindeutet.
Einzelaktien zeigen extreme Hebelwirkung: Das Margenverhältnis von Kioxia liegt bei etwa 12, während das von Fujikura über 20 liegt.
Der Trend spiegelt die steigende Margin-Verschuldung in den USA, Taiwan, Südkorea und Japan wider. Einige Analysten warnen, dass überdehnte gehebelte Positionen die Volatilität verstärken könnten, falls sich die Märkte umkehren.
Source: First Squawk