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Preise
macroJul 10, 2026, 12:32 AM

Japanische Erzeugerpreise steigen im Juni um 7.1% im Jahresvergleich, stärkster Anstieg seit Anfang 2023

Die japanischen Erzeugerpreise stiegen im Juni um 7.1% gegenüber dem Vorjahr, das schnellste Tempo seit Anfang 2023, und verstärkten die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen der Bank of Japan angesichts einer anhaltenden Kostenauftriebsinflation, die durch Energie und Kostenweitergabe angetrieben wird.

Der japanische Erzeugerpreisindex stieg im Juni um 7.1% gegenüber dem Vorjahr und verzeichnete damit den stärksten Anstieg seit Anfang 2023. Die Daten lagen über den Markterwartungen und deuten auf anhaltenden Inflationsdruck in der Wirtschaft hin.

Der starke Wert untermauert die Argumente für eine weitere Zinserhöhung der Bank of Japan. Die Märkte rechnen nun mit einer weiteren Zinserhöhung bis Jahresende, da die Währungshüter die anhaltende Inflation bekämpfen wollen.

Höhere Energiekosten blieben ein Haupttreiber der Erzeugerpreisinflation. Zudem geben Unternehmen steigende Vorleistungskosten zunehmend an die Verbraucher weiter, was einen breiteren Inflationstrend verstärkt, der die BOJ auf einem Straffungspfad halten könnte.

Source: First Squawk