Japans ausländische Vermögenswerte könnten der lang erwartete Katalysator für den Yen sein
Der japanische Yen bleibt nahe einem 40-Jahres-Hoch gegenüber dem Dollar schwach, aber eine Abweichung der JGB-Renditen von den globalen Zinssätzen könnte einen Wendepunkt signalisieren, der durch Japans riesige Bestände an ausländischen Vermögenswerten ausgelöst wird.
Der japanische Yen (JPY) handelt weiterhin defensiv, wobei USD/JPY nahe einem historischen 40-Jahres-Hoch um 162,00 verharrt. Analysten weisen jedoch auf eine auffällige Abweichung hin: Während die globalen Renditen gestiegen sind, haben die Renditen japanischer Staatsanleihen (JGB) begonnen, sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen.
Diese Divergenz, kombiniert mit Japans enormem Vorrat an ausländischen Vermögenswerten – einem der größten der Welt – könnte den lang erwarteten Katalysator für eine Yen-Umkehr liefern. Die Idee ist, dass die Repatriierung dieser Vermögenswerte oder Veränderungen der Renditeunterschiede die Währung letztlich stützen könnten.
Derzeit bleibt der Yen unter Druck, aber die Konstellation erregt zunehmend die Aufmerksamkeit von Devisenhändlern, die auf eine Veränderung der Politik oder der Kapitalströme achten.
Source: FXStreet Forex News