ISM-Index der Dienstleistungspreise erreicht höchsten Stand seit August 2022 und signalisiert steigende Inflation
Der ISM-Index der Dienstleistungspreise stieg im Mai um 0,6 Punkte auf 71,3, den höchsten Stand seit August 2022, wobei Diesel, Benzin und Öl als Haupttreiber genannt wurden. Der Wert deutet darauf hin, dass der CPI zum ersten Mal seit Anfang 2023 über 5,0 % steigen könnte.
Ein wichtiger Indikator für die US-Dienstleistungsinflation ist im Mai weiter gestiegen: Der ISM-Index der Dienstleistungspreise legte um 0,6 Punkte auf 71,3 zu – den höchsten Stand seit August 2022. Seit Februar ist der Index um 8,3 Punkte gestiegen, was den größten Dreimonatsanstieg seit 2021 darstellt.
Die Befragungsteilnehmer nannten am häufigsten Diesel, Benzin, Öl und verwandte Rohstoffe als Preistreiber. Im Mai wurden keine Rohstoffe mit rückläufigen Preisen gemeldet. Historisch gesehen führten schnell steigende Dienstleistungspreise mit einer Verzögerung von etwa drei Monaten zu einem Anstieg des CPI.
Wenn sich dieses Muster fortsetzt, deutet der aktuelle Wert darauf hin, dass der CPI über 5,0 % steigen könnte – ein Niveau, das seit Anfang 2023 nicht mehr erreicht wurde – verglichen mit dem Vorjahreswert von 3,8 % im April. Die Daten liefern weitere Belege für anhaltenden Inflationsdruck in der US-Wirtschaft.
Source: The Kobeissi Letter