Iran wirft IAEA-Chef Feindseligkeit vor und droht mit Inspektionsverbot
Der iranische Beamte Mohseni Sani beschuldigte den Generaldirektor der IAEA feindseligen Verhaltens und erklärte, dass das iranische Gesetz die Aussetzung der Zusammenarbeit und das Verbot von Inspektionen der Agentur an umstrittenen Standorten vorschreibe.
Der iranische Beamte Mohseni Sani hat dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) „feindseliges“ Verhalten vorgeworfen und behauptet, seine Handlungen hätten Anti-Iran-Resolutionen im UN-Sicherheitsrat und im Gouverneursrat der IAEA ermöglicht.
Sani erklärte, dass gemäß dem iranischen Gesetz, das die Aussetzung der Zusammenarbeit mit der IAEA vorschreibt, der Agentur nicht erlaubt werde, das Land zu betreten, um von ihr gewünschte Standorte zu inspizieren. Dies stellt eine deutliche Eskalation der Spannungen zwischen Teheran und der internationalen Atomaufsichtsbehörde dar.
Der Schritt folgt auf jüngste IAEA-Berichte, die darauf hindeuten, dass der Iran nicht vollständig mit Inspektionen kooperiert hat, was Bedenken hinsichtlich seiner Nuklearaktivitäten aufkommen lässt. Die neuen Einschränkungen könnten die diplomatischen Bemühungen zur Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015 weiter erschweren.
Source: First Squawk