Institutionelle Yen-Leerverkäufe erreichen 11 Milliarden US-Dollar trotz Rekordintervention
Gehebelte Fonds und Vermögensverwalter haben ihre Short-Positionen auf den japanischen Yen auf 11 Milliarden US-Dollar erhöht, den höchsten Stand seit Juli 2024, obwohl Japan Rekordausgaben in Höhe von 74 Milliarden US-Dollar zur Stützung der Währung tätigt.
Die Short-Exposition ist drei Wochen in Folge gestiegen und summiert sich auf zusätzliche 5 Milliarden US-Dollar. Das japanische Finanzministerium hat im vergangenen Monat rund 74 Milliarden US-Dollar für Interventionsmaßnahmen ausgegeben, dennoch schwächte sich der Yen seit Anfang Mai von 155 auf etwa 160 pro Dollar ab und nähert sich erneut der kritischen 160er-Marke.
Der Zinsunterschied zwischen Japan und den USA bleibt der primäre strukturelle Druck, wobei die institutionelle Positionierung auf eine weitere Yen-Schwäche hindeutet.
Source: The Kobeissi Letter