IBM drängt Nationen, Quantenstrategien über das Rechnen hinaus auszuweiten
IBM-Forschungszentrum warnt, dass Regierungen, die sich ausschließlich auf Quantencomputing konzentrieren, Gefahr laufen, im Datenschutz und in angewandten Bereichen zurückzufallen, und fordert eine parallele Entwicklung von Post-Quanten-Kryptographie und sicherer Kommunikation.
In einem neuen Bericht fordert das IBM-Forschungszentrum die Regierungen auf, ihre Quantenstrategien nicht nur auf das Rechnen zu beschränken. Die Autoren argumentieren, dass Länder gleichzeitig sichere Kommunikation, Sensoren, Post-Quanten-Kryptographie, Fachkräfteentwicklung und Lieferketten vorantreiben sollten.
Der Bericht warnt vor einer „Tunnelblick“-Mentalität – Nationen, die sich ausschließlich auf Quantencomputer konzentrieren, könnten bei Datensicherheit und praktischen Anwendungen zurückfallen. Die dringendste kurzfristige Priorität sei der Übergang zur Post-Quanten-Kryptographie, angetrieben durch die Bedrohung des „Ernte jetzt, entschlüssele später“-Ansatzes, bei dem Daten heute abgefangen werden, um sie in Zukunft zu entschlüsseln, wenn die Quantenfähigkeiten zunehmen.
Source: ForkLog