Gold bleibt nahe Rekordhöhen aufgrund schwacher US-Arbeitsmarktdaten und niedrigerem Ölpreis
Goldpreise bleiben nahe Allzeithochs, da enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten und fallende Ölpreise die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen der Federal Reserve senken. Erneute Bemühungen von Verbündeten Trumps, die Fed umzugestalten, werden vom Markt ebenfalls als ein wichtiger Faktor angesehen, der Gold stützt.
Gold hält sich nahe Rekordhöhen, gestützt durch eine Kombination aus makroökonomischen und politischen Faktoren. Schwächer als erwartete US-Arbeitsmarktdaten haben die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen der Federal Reserve gesenkt, während fallende Ölpreise die Inflationssorgen weiter gemildert haben. Diese Entwicklungen verringern den Druck auf die Fed, die Geldpolitik zu straffen, was typischerweise die Attraktivität von Gold als renditeloosem Asset erhöht.
Zu dem bullishen Hintergrund kommen erneute Bemühungen von Verbündeten des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, die Zusammensetzung der Federal Reserve zu beeinflussen. Die Märkte interpretieren diese Schritte als Herausforderung der Unabhängigkeit der Zentralbank, ein Szenario, das historisch zu einer erhöhten Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen geführt hat. Das Metall wird weiterhin nahe seinen Allzeithochs gehandelt, während Anleger genau auf weitere Veränderungen in den US-Wirtschaftsdaten oder der Rhetorik der Fed achten.
Source: First Squawk