Globale Zentralbanken kaufen im April 17 Tonnen Gold und kehren damit die Verkäufe vom März um
Globale Zentralbanken haben im April netto 17 Tonnen Gold hinzugefügt und damit die Nettoverkäufe vom März umgekehrt. Polen führte die Käufe mit 14 Tonnen an, während China 8 Tonnen hinzufügte und damit seine Kaufserie auf 18 Monate verlängerte.
Globale Zentralbanken haben im April gemeinsam 17 Tonnen Gold gekauft, was den zweiten monatlichen Nettozukauf in diesem Jahr darstellt und eine deutliche Umkehr gegenüber dem März bedeutet, als die Nettoverkäufe, bedingt durch Verkäufe der Türkei und Russlands, 30 Tonnen betrugen.
Polen führte die Käufe mit 14 Tonnen an, womit die Gesamtmenge seit Jahresbeginn auf 45 Tonnen und die offiziellen Goldreserven auf 595 Tonnen stiegen. China fügte im April 8 Tonnen hinzu, der größte monatliche Anstieg seit Dezember 2024, wodurch die offiziellen Reserven auf einen Rekord von 2.322 Tonnen stiegen, was etwa 9 % der Gesamtreserven entspricht. China kauft nun seit 18 aufeinanderfolgenden Monaten Gold.
Die Daten unterstreichen die anhaltend starke Nachfrage der Zentralbanken nach Gold, einem wichtigen Treiber der jüngsten Preisentwicklung des Metalls.
Source: The Kobeissi Letter