Schwäche der Eurozonen-PMI stellt EZB-Straffungskurs in Frage
BNY-Analyst Geoff Yu merkt an, dass die PMIs der Eurozone trotz eines etwas besseren Gesamtwertes schwach bleiben, wobei Deutschland und Frankreich hinterherhinken.
BNY-Analyst Geoff Yu hob hervor, dass die PMI-Daten der Eurozone weiterhin Schwäche zeigen, was die Argumente für weitere EZB-Straffungen untergräbt. Obwohl der Gesamtwert leicht über den Erwartungen lag, bleiben die zugrunde liegenden Details schwach.
Die Kernwirtschaften Deutschland und Frankreich hinken besonders hinterher. Der deutsche Dienstleistungs-PMI fiel auf ein 43-Monatstief und signalisiert eine anhaltende Kontraktion in der größten Volkswirtschaft der Eurozone. Diese anhaltende Schwäche spricht gegen aggressive Zinserhöhungen der EZB.
Marktteilnehmer bewerten nun die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Straffungen neu, wobei der Euro unter Druck gerät, da die Wachstumssorgen zunehmen.
Source: FXStreet Forex News