EUR/USD schwächt sich nahe 1,1400 ab, da EZB-Zinserhöhungswetten nachlassen
Der Euro schwächte sich am Mittwoch auf etwa 1,1410 gegenüber dem Dollar ab, nachdem die abkühlende deutsche Inflation die Erwartungen an weitere EZB-Zinserhöhungen senkte.
Im frühen europäischen Handel am Mittwoch fiel EUR/USD auf das Niveau von 1,1410 und verlängerte damit seinen jüngsten Rückgang. Das Paar notiert nun nahe der psychologisch wichtigen Marke von 1,1400.
Der Rückgang folgt auf Daten, die eine Verlangsamung der deutschen Inflation zeigen, was die Markterwartungen an eine weitere Straffung durch die Europäische Zentralbank gedämpft hat. Geringere Zinserhöhungswetten belasten tendenziell den Euro, da sie den Renditevorteil gegenüber dem Dollar schmälern.
Bei vorherrschender bärischer Stimmung beobachten die Händler weitere Hinweise aus den Konjunkturdaten des Euroraums und den Kommentaren der EZB. Der kurzfristige Ausblick für EUR/USD bleibt nach unten gerichtet, solange das Paar unter den jüngsten Widerstandsmarken bleibt.
Source: FXStreet Forex News