EU-Parlamentsausschuss genehmigt Gesetzesentwurf zum digitalen Euro
Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments stimmte mit 43 zu 14 Stimmen für die Genehmigung eines Gesetzesentwurfs zum digitalen Euro. Der digitale Euro wäre eine elektronische Form von Zentralbankgeld, die von der EZB ausgegeben wird, mit einer Annahmepflicht für die meisten Unternehmen und Aufbewahrungsgrenzen für Bürger.
Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments stimmte mit 43 Ja-Stimmen, 14 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung für die Genehmigung eines Gesetzesentwurfs zum digitalen Euro. Das Gesetz ebnet den Weg für eine digitale Zentralbankwährung (CBDC), die von der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgegeben wird.
Im Rahmen des vorgeschlagenen Konzepts wären die meisten Unternehmen verpflichtet, den digitalen Euro als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Um die Risiken für die Finanzstabilität zu mindern, führt der Gesetzesentwurf auch eine Haltegrenze für einzelne Bürger ein.
Die Genehmigung stellt einen wichtigen legislativen Schritt dar, auch wenn der digitale Euro vor seiner Einführung noch eine vollständige Abstimmung im Europäischen Parlament und die endgültige Annahme durch die EU-Mitgliedstaaten erfordert.
Source: ForkLog