EZB-Chefin Lagarde: Inflationsrisiken erhöht, vorsichtig bei Zinsschritt im Juni
EZB-Präsidentin Lagarde warnt, dass die Inflationsrisiken weiterhin erhöht bleiben, wobei künftige Schocks die Inflation wahrscheinlich vom Zielwert wegbringen. Sie äußerte Zweifel an der Haltbarkeit des US-iranischen Friedensabkommens und lehnte es ab, den Zinsschritt im Juni als 'Versicherungsanhebung' zu bezeichnen.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde warnte, dass die Inflationsrisiken weiterhin erhöht bleiben, und merkte an, dass künftige Schocks die Inflation eher vom Zielwert der Zentralbank wegbringen würden. Sie verwies auf kriegsbedingte Störungen, die erheblichen Inflationsdruck erzeugt hätten.
Lagarde äußerte auch Skepsis hinsichtlich der Haltbarkeit des US-iranischen Friedensabkommens und bezeichnete es als 'weit von sicher entfernt'. Trotz dieser Bedenken erklärte sie, dass Europa widerstandsfähiger gegenüber wirtschaftlichen und geopolitischen Schocks geworden sei.
In der Geldpolitik lehnte Lagarde die Charakterisierung des EZB-Zinsentscheids im Juni als 'Versicherungsanhebung' ab und deutete an, dass die Zentralbank trotz der jüngsten Fortschritte hinsichtlich der Inflationsaussichten vorsichtig bleibt. Die Äußerungen deuten darauf hin, dass die EZB noch nicht zuversichtlich ist, dass die Inflation nachhaltig zum Zielwert zurückkehrt.
Source: First Squawk