Niederländischer Handelsminister sagt, Chip-Gesetzgebung sei eine eigene Entscheidung der Niederlande
Der niederländische Handelsminister erklärte, dass die Chip-Gesetzgebung eine Angelegenheit der Niederlande sei, die unabhängig entschieden werden müsse. Zum US-MATCH-Gesetz bemerkte er, dass er Kontakte in Washington habe, die während des Abstimmungsprozesses helfen könnten.
Der niederländische Handelsminister äußerte sich zur US-Chip-Gesetzgebung und erklärte, dass die Niederlande dies als ein Problem betrachten, das sie selbstständig lösen und entscheiden müssen. Diese Haltung spiegelt den Ansatz des Landes wider, seine Souveränität in der Halbleiterpolitik angesichts internationalen Drucks zu wahren.
In Bezug auf das US-MATCH-Gesetz erwähnte der Minister, dass er Menschen in Washington getroffen habe, die helfen könnten, wenn der Gesetzesentwurf in die Abstimmungsphase kommt. Die Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, da die Niederlande ihre wirtschaftlichen Beziehungen sowohl zu den USA als auch zu China im Halbleitersektor ausbalancieren.
Die Bemerkungen unterstreichen die anhaltenden Spannungen über Exportkontrollen für Chip-Herstellungsausrüstung, wobei niederländische Unternehmen wie ASML eine Schlüsselrolle in der globalen Lieferkette spielen. Die Aussagen des Ministers deuten auf eine vorsichtige Haltung gegenüber externer Einmischung hin.
Source: First Squawk