Crystal kennzeichnet als Erster den belarussischen Kryptodienst WHITEBIRD aufgrund von EU-Sanktionen
Der Blockchain-Analyseanbieter Crystal hat Adressen des belarussischen Kryptodienstes WHITEBIRD als mit Sanktionsumgehung verbunden gekennzeichnet und beruft sich dabei auf das 20. EU-Sanktionspaket. Andere Anbieter haben noch keine ähnlichen Tags vergeben, was auf Inkonsistenzen bei den AML-Risikobewertungen hinweist.
Am 19. Mai war der AML-Dienst Crystal der erste große Blockchain-Analyseanbieter, der Adressen der belarussischen Krypto-Plattform WHITEBIRD als vollständig mit der Umgehung internationaler Sanktionen verbunden kennzeichnete. Der Schritt basierte auf dem 20. EU-Sanktionspaket. Allerdings haben nicht alle Analyseanbieter gleichwertige Kennzeichnungen vorgenommen, was bei den Nutzern für Verwirrung sorgte.
Die Diskrepanz hat Bedenken aufgeworfen: Ein Anbieter stuft eine Wallet möglicherweise als 'sauber' ein, während ein anderer dieselbe Adresse als risikoreich markiert. Beispielsweise könnte eine Börse, die ein anderes AML-Tool zur Überprüfung eingehender Transaktionen verwendet, ein völlig anderes Risikoprofil sehen. Dies kann bei Nutzern, die sich ausschließlich auf ihren eigenen Analyseanbieter verlassen, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen.
In Zusammenarbeit mit dem Bitcoin-Mixer Mixer.Money untersucht der Beitrag, warum die Bewertungen von AML-Diensten voneinander abweichen, und gibt Tipps zur Verringerung des Risikos von Kontosperrungen. Der vollständige Artikel ist auf ForkLog verfügbar.
Source: ForkLog