Commerzbank: Die ölgetriebenen Gewinne des russischen Rubels könnten bis zum Jahresende verblassen
Commerzbank-Analyst Tatha Ghose warnt, dass die jüngste Unterstützung des Rubels durch hohe Ölpreise gegen Jahresende wahrscheinlich nachlassen wird, während die Zentralbank die Preisbildungsmethodik für EUR/RUB bei dünnem Hartwährungshandel angepasst hat.
Commerzbank-Analyst Tatha Ghose stellt fest, dass die russische Zentralbank die EUR/RUB-Preisbildung auf USD/RUB umgestellt hat, ein Schritt, der trotz geringer Hartwährungsliquidität unternommen wurde.
Die jüngste Stärke der Öleinnahmen - mit Urals-Rohöl im April und Mai bei durchschnittlich rund 90 Dollar pro Barrel - hat den Rubel gestützt. Die Bank sieht diese ölgetriebene Dynamik jedoch bis zum Jahresende verblassen, da sich die globalen Faktoren verschieben.
Die Analyse deutet darauf hin, dass die vorübergehende Aufwertung des Rubels durch hohe Rohölpreise wahrscheinlich nicht anhalten wird, was die Währung anfällig für einen Abschwung macht.
Source: FXStreet Forex News