Commerzbank: Anhaltende Inflation und steigende Schuldenlast untergraben langfristigen Wert des Dollars
Die Ökonomen der Commerzbank warnen, dass anhaltende Inflation und staatliche Schuldenstände, die seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erreicht wurden, den langfristigen Wert des US-Dollars untergraben – basierend auf einer Untersuchung von 250 Jahren US-Wirtschaftsgeschichte.
Die Commerzbank-Ökonomen Bernd Weidensteiner und Christoph Balz haben 250 Jahre US-Wirtschaftsgeschichte untersucht und heben zwei zentrale Bedrohungen für den US-Dollar hervor. Erstens hat eine anhaltende Inflation die Kaufkraft des Dollars langfristig stetig untergraben. Zweitens ist die Staatsverschuldung wieder auf ein Niveau gestiegen, das mit dem des Zweiten Weltkriegs vergleichbar ist, was erhebliche Risiken für die Stabilität der Währung darstellt.
Die Analyse unterstreicht eine strukturelle Verschlechterung der Position des Dollars, wobei die Kombination aus Inflation und wachsender Verschuldung eine herausfordernde Aussicht schafft. Obwohl der Dollar weiterhin die wichtigste Reservewährung der Welt ist, könnten diese langfristigen Trends seine Dominanz allmählich schwächen.
Die Untersuchung der Ökonomen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Märkte die US-Fiskalpolitik und den Inflationsdruck genau beobachten, was möglicherweise die Stimmung an den Devisenmärkten beeinflusst.
Source: FXStreet Forex News