Commerzbank: Chinas wachsende PPI-CPI-Lücke könnte den USD belasten
Analysten der Commerzbank weisen darauf hin, dass Chinas Verbraucherpreise im Juni nur um 1,0% im Jahresvergleich gestiegen sind, während die Erzeugerpreise um 4,1% anzogen, was die Reflationslücke vergrößert und den US-Dollar potenziell unter Druck setzt.
Die chinesischen Inflationsdaten für Juni zeigten, dass die Verbraucherpreise nur um 1,0% im Jahresvergleich stiegen, während die Erzeugerpreise laut offiziellen Zahlen auf 4,1% im Jahresvergleich beschleunigten.
Analysten der Commerzbank betonen, dass die wachsende Lücke zwischen PPI und CPI – die sogenannte Reflationslücke – die nachgelagerten Gewinnmargen drückt. Dieses Ungleichgewicht, so argumentieren sie, wirkt sich negativ auf den US-Dollar an den Devisenmärkten aus.
Die Dynamik könnte das Währungspaar USDCNY beeinflussen, da die Märkte die Auswirkungen der unterschiedlichen Inflationsentwicklungen auf die relative Geldpolitik und die Handelsströme abwägen.
Source: FXStreet Forex News