Chinesische Neubaupreise fallen im Mai weiter, Wohnungskrise verschärft sich
Die Preise für Neubauten in 70 chinesischen Städten fielen im Mai um 0,2% im Vergleich zum Vormonat, eine Beschleunigung gegenüber einem Rückgang von 0,1% im April, während die Preise für Bestandsimmobilien den stärksten monatlichen Rückgang seit drei Monaten verzeichneten, was die anhaltende Immobilienflaute des Landes vertieft.
Der chinesische Immobilienmarkt verschlechtert sich weiter: Die Preise für Neubauten in 70 großen Städten fielen im Mai um 0,2% gegenüber dem Vormonat, eine Verschlechterung gegenüber einem Rückgang von 0,1% im April. Im Jahresvergleich fielen die Preise den zweiten Monat in Folge um 3,5%.
Auch die Preise für Bestandsimmobilien schwächten sich weiter ab und fielen im Mai um 0,3% gegenüber dem Vormonat, was den stärksten monatlichen Rückgang seit drei Monaten darstellt. Der Immobiliensektor, der auf seinem Höhepunkt etwa 25% der chinesischen Wirtschaft ausmachte, belastet das Wachstum nun seit fast fünf Jahren.
Die anhaltende Abschwung wird von einigen Analysten mit einem '2008-Moment' für den chinesischen Immobiliensektor verglichen, da die Flaute keine Anzeichen einer Abschwächung zeigt.
Source: The Kobeissi Letter