BofA-Umfrage zeigt, dass institutionelle Anleger in US-Aktien strömen; Bargeldbestände nahe 13-Jahrestief
Eine Umfrage der Bank of America unter 181 Managern mit einem verwalteten Vermögen von 484 Milliarden US-Dollar zeigt, dass die Bargeldallokation auf 3,6 % gefallen ist, nahe einem 13-Jahrestief. Die Netto-Übergewichtung von US-Aktien erreichte 24 %, den höchsten Stand seit Dezember 2024, während 82 % long auf globale Halbleiter zum dritten Monat in Folge als den überfülltesten Handel bezeichnen.
Institutionelle Anleger strömen so schnell wie seit Ende 2021 nicht mehr in US-Aktien, so die neueste Umfrage der Bank of America unter globalen Fondsmanagern.
Die Bargeldallokation fiel im Monatsvergleich um 0,5 Prozentpunkte auf 3,6 % und liegt damit nahe dem niedrigsten Stand seit 13 Jahren. Gleichzeitig sind 24 % der Manager per saldo in US-Aktien übergewichtet, der höchste Wert seit Dezember 2024 und der zweithöchste seit Ende 2021.
Die Allokation in globale Aktien stieg um 4 Prozentpunkte auf 42 % Übergewichtung, das vierthöchste Niveau seit Januar 2022. Inzwischen bezeichnen 82 % der Befragten "Long globale Halbleiteraktien" als den überfülltesten Handel, womit Halbleiter zum dritten Mal in Folge an der Spitze der Liste stehen.
Die Daten deuten auf eine stark gestiegene Risikobereitschaft globaler Fondsmanager hin, während die Bargeldbestände nahe Mehrjahrestiefs liegen und die Aktienexposition erhöht ist.
Source: The Kobeissi Letter