ADP-Bericht: KI verringert Arbeitsbelastung nicht, führt zu unbezahlten Überstunden
Eine neue ADP-Umfrage unter über 39.000 Arbeitnehmern in 36 Märkten zeigt, dass der Einsatz von KI mit mehr unbezahlten Überstunden verbunden ist, während das Engagement am Arbeitsplatz gering bleibt.
Der Bericht „People at Work 2026“ des Lohn- und Personalabwicklungsunternehmens ADP zeigt einen kontraintuitiven Trend: Anstatt die Arbeitsbelastung zu verringern, treibt KI viele Arbeitnehmer dazu, länger und ohne Bezahlung zu arbeiten. Die Studie basiert auf einer Umfrage unter mehr als 39.000 erwachsenen Arbeitnehmern in 36 Märkten im Jahr 2025 und zeigt, dass KI-nutzende Arbeitnehmer weltweit häufig unbezahlte Überstunden leisten.
Trotz des zusätzlichen Einsatzes bleibt die Angst um die Arbeitsplatzsicherheit bestehen, und das Engagement am Arbeitsplatz ist weiterhin schwach. Die Ergebnisse stellen die Erzählung in Frage, dass KI automatisch die Arbeitszeit verkürzen oder die Arbeitszufriedenheit verbessern wird.
Der ADP-Bericht liefert eine groß angelegte, marktübergreifende Momentaufnahme der sich entwickelnden Beziehung zwischen KI und Arbeitsbedingungen und hebt Reibungspunkte hervor, die die Arbeitsproduktivität und makroökonomische Trends beeinflussen könnten.
Source: First Squawk